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Energielabel-Kontrollen laufen wieder: So ist dein Studio in einer Stunde vorbereitet.

Bei einem unserer Partnerstudios stand diese Woche unangekündigt die Marktüberwachung in der Ausstellung. Was kontrolliert wird, welche fünf Fehler die Prüfer bei fast jedem zweiten Händler finden — und wie dein Studio in einer Stunde vorbereitet ist.

Einbaubackofen mit goldenem Energielabel-Anhänger — Alles ausgezeichnet

Diese Woche stand bei einem unserer Partnerstudios unangekündigt die Marktüberwachung in der Ausstellung: Energielabel-Kontrolle. Kein Einzelfall — die Behörden der Bundesländer prüfen aktuell wieder verstärkt, stichprobenartig und deutschlandweit. Irgendwann klingelt es also auch bei dir.

Die gute Nachricht: Du kannst das Thema in einer Stunde abräumen. Dieser Beitrag zeigt dir, was die Prüfer sehen wollen, welche Fehler sie am häufigsten finden — und wo du jedes fehlende Label in zwei Minuten bekommst.

Warum das jedes Küchenstudio betrifft

Jede Musterküche in deiner Ausstellung ist rechtlich eine Verkaufsfläche. Backofen, Kühlschrank, Geschirrspüler, Weinklimaschrank, Dunstabzugshaube, Waschmaschine — für ausgestellte Geräte mit Energieverbrauchskennzeichnung gilt: Das Energielabel muss am Gerät deutlich sichtbar angebracht sein. Nicht im Ordner, nicht in der Schublade, nicht „auf Nachfrage“.

Die Grundlage ist EU-Recht (Verordnung (EU) 2017/1369) plus das deutsche Energieverbrauchskennzeichnungsgesetz. Es kontrollieren die Marktüberwachungsbehörden der Länder — und bei früheren bundesweiten Aktionen fanden die Prüfer bei fast jedem zweiten Händler Mängel. Wer kooperiert und zügig nachbessert, kommt in der Regel ohne Verfahren davon. Auf dem Papier stehen allerdings Bußgelder von bis zu 50.000 €.

Diese fünf Fehler finden die Prüfer am häufigsten

  1. Gar kein Label am Gerät. Das Gerät steht seit Jahren in der Ausstellung, das Label ist längst verschwunden.
  2. Veraltete Label. Seit März 2021 gilt für Kühlgeräte, Geschirrspüler und Waschmaschinen die neue Skala von A bis G. Die alten A+++-Label dürfen dort nicht mehr hängen — gerade bei älteren Musterküchen ein Klassiker.
  3. Falsches Label. Das Label gehört zu einem anderen Modell als dem ausgestellten — die Modellkennung muss übereinstimmen.
  4. Kein Produktdatenblatt. Kunden haben Anspruch auf das Datenblatt, auf Wunsch auch ausgedruckt an der Verkaufsstelle.
  5. Werbung ohne Effizienzklasse. Wer ein konkretes Modell bewirbt (auch online), muss die Effizienzklasse und das Klassenspektrum angeben.

Deine Checkliste: In einer Stunde kontrollbereit

Plan dir eine Stunde ein — mehr braucht der Durchgang in den meisten Ausstellungen nicht:

  • Rundgang durch die Ausstellung: Trägt jedes ausgestellte Elektrogerät ein sichtbares Label?
  • Label-Generation prüfen: überall die neue A–G-Skala, keine A+++-Altlabel mehr?
  • Stichprobe: Passt die Modellkennung auf dem Label zum Gerät davor?
  • Produktdatenblätter griffbereit — digital oder ausgedruckt?
  • Website, Online-Anzeigen und Prospekte: Effizienzklasse + Skala bei beworbenen Modellen angegeben?
  • Fehlende oder veraltete Label notieren und ersetzen (siehe unten).

Fehlende Label? In zwei Minuten besorgt.

Du musst dafür nicht beim Hersteller hinterhertelefonieren: Die EU stellt alle registrierten Energielabel und Produktdatenblätter kostenlos in der offiziellen Produktdatenbank EPREL bereit. Modellkennung eingeben, Label herunterladen, ausdrucken, ans Gerät — fertig.

→ Zur EU-Produktdatenbank EPREL

Findest du ein Produkt dort nicht, fordere das Label direkt bei deinem Lieferanten an — er ist verpflichtet, es bereitzustellen.

Du hast Fragen dazu — oder willst einfach mal über dein Studio sprechen? Unsere Kunden können sich jederzeit an uns wenden: Jetzt Beratungstermin buchen →

Hinweis: Dieser Beitrag ist eine redaktionelle Orientierungshilfe und keine Rechtsberatung. Maßgeblich sind die Verordnung (EU) 2017/1369, die produktspezifischen delegierten Verordnungen und die Hinweise deiner zuständigen Marktüberwachungsbehörde.
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